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Trinkwasserqualität selbst beeinflussen

Wir möchten Ihnen diesen Monat gerne die Gefahren von falschem Trinkwassermanagement und die Möglichkeiten der Vermeidung dieser Fehler vorstellen.

Vermutlich geht jeder von uns erstmal davon aus, dass sein Leitungswasser bedenkenlos verzehrbar ist. Die Trinkwasserqualität wird schließlich von den Wasserwerken gesichert. Oder?

Das ist auch soweit richtig, jedoch gilt diese Gewährleistung nur bis zum Hausanschluss. Was danach geschieht liegt in Ihren Händen und auch in Ihrer Verantwortung.

Es gibt einige Faktoren auf die zu achten sind, um eine gute Wasserqualität zu behalten.
Zum einen sollte das Kaltwasser keine Temperatur über 25°C erreichen, denn sonst gilt akut Salmonellengefahr! Dasselbe gilt, wenn das Warmwasser nicht auf mindestens 55°C aufzuheizen ist. Besser noch sind Temperaturen von maximal 20 °C für das Kaltwasser und mindestens 60°C für das Warmwasser.

Eine weitere Gefahrenquelle ist die Stagnation von Leitungswasser auch „stehendes Wasser“ genannt. Hierbei besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Salmonellenbildung und damit eine qualitätsmildernde und vor allem gesundheitsgefährdende Situation.

Ein Mindestmaß an Durchströmung kann eine Stagnation des Wassers vorbeugen.
Kurze Fließwege zu den Entnahmearmaturen sorgen dafür, dass geringere Rohrleitungsdurchmesser notwendig werden und dadurch wird wiederum „stehendes Wasser“ vermieden. Das sorgt außerdem dafür, dass das mittlere Temperaturniveau gering bleibt.
Durch ein verbessertes Verteilkonzept kann der Inhalt des Rohrleitungsnetz um 30 % gesenkt werden.

Wenn es darum geht wie schnell sich Ihr Leitungswasser in den Rohrleitungen aufwärmt, spielt auch die Dämmung Ihres Hauses eine Rolle.
Schlecht gedämmte Gebäude können im Sommer, wenn hohen Außentemperaturen herrschen oberflächennahes Trinkwasser bei Stagnation schnell auf über 25°C erwärmen.
Aber auch die gute Dämmung nach DIN 1988-200 von modernen oder modernisierten Bauten verhindert nicht, dass „stehendes Wasser“ in der Nähe von Sanitär- und Heizungsleitungen, sowie Elektro- und Lüftungstechnik in einer Stagnationsphase von 2 Stunden auf kritische 25 °C und mehr erwärmt wird.

Das Problem der Stagnation, also dem zu geringen Wasseraustausch tritt auch bei alten ungenutzten Leitungen und bei nicht bestimmungsgemäßem Betrieb auf und kann ihre Gesundheit gefährden.

Es gibt Wasseraufbereitungssysteme, die die Einhaltung der oben genannten Faktoren weitestgehend sicherstellen.
Darüber hinaus reichern einige Systeme das Wasser mit Nährstoffen an.

Dadurch wird nochmals eine Maßnahme gegen Salmonellenbildung vorgenommen und die Qualität und Genießbarkeit wird erhöht.

Viele nutzen schließlich ihr Leitungswasser nicht nur zum Waschen, Putzen und Kochen sondern auch als Trinkwasser.
Schließlich hat Leitungswassertrinken viele Vorteile. Man spart sich das Kistenschleppen und es schont den Geldbeutel und die Umwelt.
So erhält qualitativ hochwertiges Leitungswasser nicht nur unsere Gesundheit, sondern gibt uns auch die Möglichkeit unser Leben noch ein bisschen nachhaltiger zu gestalten.

Wir haben in diesem Bereich viel Wissen u.a. durch hochqualitative KEMPER-Schulungen erlangen können und freuen uns dieses Wissen für Sie einsetzen zu können. 

 

Lassen Sie daher ihre Trinkwasserversorgung von einem Fachmann kontrollieren und optimieren!

direkt anrufen +49 6405 506201

oder per E-Mail anfragen

Nur so können Sie die Unbedenklichkeit ihres Leitungswassers für sich und Ihre Familie gewährleisten.

In diesem Sinne „Prost!“

 


Bilder: Pixabay

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